[Sweet Saturday] Cheesecake mit frischen Erdbeeren

Meine Freundin I. war nicht nur so lieb für unsere Abschiedsfeier in Wien einen Cheesecake zu backen (von wegen „der geht eh ganz schnell“), sondern hat mir auch noch das Rezept verraten. Danke!

Cheesecake? Bombig! Dachte ich mir und fand dies bestätigt als ich die Liste (und Menge!) der Zutaten sah. Wie war das noch gleich, Fett = Geschmacksträger? Das stimmt (leider), ist aber auch der beste Grund, die Originalzutaten zu verwenden und nicht auf leichtere, light oder fettfreie Alternativen zurückzugreifen. Man muss sich ja nicht gleich über den ganzen Kuchen hermachen 😉 Und wer glaubt es nötig zu haben, darf sich gerne auf die frischen Erdbeeren oben drauf rausreden.

Ich habe eine leicht abgewandelte Form von I.’s Originalrezept gemacht, also die Zusammensetzung der Zutaten etwas verändert und die Früchte dazugeschummelt. Es schmeckt sicher auch toll mit Heidelbeeren oä.! Da gerade die Erdbeer-Saison beginnt, waren sie dran.

 

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Noch drei Anmerkungen zu Cheesecake:

Die Füllung geht beim Backen stark auf. Keine Sorge, das gehört so! Sie fällt beim Auskühlen wieder zusammen. Auch das gehört so. Man sollte nur dabei beachten, dass man die Füllung nicht eben voll zum Teigrand eingießt, sondern ein paar Millimeter freilässt. Es sieht einfach schöner aus, wenn sich kein großer Wulst am Rand des Kuchens bildet.

Cheesecake-Varianten gibt es in etwa so viele wie Sand am Meer. Gebacken, nicht-gebacken, mit zahlreichen Geschmacksvariationen von Limette bis Karamel. Auch die Wahl von „Käse“ und Teig könnte nicht unterschiedlicher sein. Die wohl bekannteste Variation ist der New York Cheesecake. Im deutschsprachigen Raum wird der Teig vorwiegend aus Mürbteig (wieder in vielen Varianten) hergestellt und gerne mit Topfen (Quark) kombiniert.

In den USA wird am 30. Juli der National Cheesecake Day zelebriert.

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Hier geht’s zum Rezept:

 

Cheesecake mit frischen Erdbeeren

perfekt für eine Rundform à 24 cm

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60 g Mehl
1 Prise Backpulver
20 g Zucker
½ Teelöffel geriebene Zitronenschale
30 g Butter, in Stücke geschnitten
1 Ei

Füllung & Garnierung

250 g Frischkäse, am besten Doppelrahmstufe
80 g Zucker
10 g Mehl
1 Teelöffel geriebene Zitronenschale
1 Ei
65 ml Schlagobers
250 g frische Erdbeeren

 

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Mehl mit dem Backpulver vermischen und mit dem Zucker, der Zitronenschale und der Butter in der Küchenmaschine oder mit dem Mixer zu einer krümeligen Masse verarbeiten. Das Ei dazugeben und solange unterrühren, bis der Teig gleichmäßig ist. Die Masse auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben und zu einer Kugel formen. In Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben, damit sich der Teig verfestigt.

Backofen auf 210 Grad vorheizen und die Form leicht einfetten. Den Teig zwischen zwei Blättern Backpapier ausrollen bis er ca. 3 mm dünn ist. Vorsichtig in die Form heben und Boden sowie Rand auskleiden. Den Rand glatt abschneiden.
Nun ein weiteres Blatt Backpapier zerknüllen, wieder auseinanderfalten und den Teig damit bedecken. Mit getrockneten Linsen/Backerbsen/Reiskörnern füllen. Ca. 10 min blind backen, dann das Backpapier mitsamt Inhalt entfernen und die Temperatur auf 150 Grad reduzieren.

Während der Ofen etwas auskühlt, den Teig 5 min im Rohr lassen. Anschließend herausstellen und abkühlen lassen.

Für die Füllung den Frischkäse, Zucker, Mehl und geriebene Zitronenschale verrühren. Das Ei unterrühren, zuletzt das Schlagobers untermischen. Solange rühren bis die Masse einheitlich und glatt ist. Die Mischung vorsichtig über den Teig gießen (nicht ganz bis zum oberen Rand da sich diese während des Backens noch hebt) und für ca. 1 Stunde 25 Minuten bei 150 Grad weiterbacken lassen. Der Kuchen ist fertig, wenn die Masse oben hellbraun und fest ist. Den Kuchen langsam bei offener Tür abkühlen lassen.

Erdbeeren putzen und vierteln. Einen kleinen Teil pürieren, bei Bedarf (Vanille)zuckern und als Spiegel auf dem abgekühlten Kuchen verteilen. Erdbeerstücke darauf garnieren und fertig ist das gute Stück!

Am besten gleich verzehren oder im Kühlschrank lagern – die Haltbarkeit verringert sich durch die frischen Früchte etwas.

 

Enjoy!

spacedude5– Julz

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