7 (+1) Dinge, die man im Frühsommer in Vorarlberg unbedingt gemacht haben sollte

Für alle, die wissen wollen, was ich in letzter Zeit mit meiner neuen Freiheit so getan habe. Für alle, die wissen wollen, was am Programm steht, wenn man mich großartigerweise besuchen kommt (D! here you are). Für alle, die neugierig sind, wie’s im Ländle so aussieht. Und überhaupt!

1. Am Seeufer entlangspazieren (und einen Stein mitnehmen)

Diese Tradition ist so alt wie meine Vorarlberggeschichte. Als ich das erste Mal hierherkam, zeigte mir D. mit gewissem Stolz die schönen Plätze seines Vorarlbergs. Da gehört ein abendlicher Spaziergang in den Seeanlagen von Bregenz einfach dazu. Die leichte Brise, die riesigen Kastanienbäume, die Lichter am anderen Ufer. Try it yourself and you’ll know what I mean.

Wenn man ein Stein-Narr ist wie ich, ist es normal, irgendwann an der Pipeline zu landen, an dieser mit gesenktem Kopf entlangzuwandern, auf der Suche nach den schönsten Steinen. Es hat fast 10 Jahre gedauert, bis ich es ohne Murren geschafft habe, tatsächlich nur einen Stein mitzunehmen (Vernunft und so).

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   2. Milch vom Milchpilz schlürfen

Eine von D’ s Kindheitserinnerungen war, dass man loszog, um Milch vom Milchpilz mit einem Röhrle (Strohhalm) zu schlürfen. Lange Zeit schien dieser geschlossen zu sein, aber heuer hat er wieder seine Tore (Fenster) geöffnet und es gibt feine aufgeschäumte Ländle Milch (die heißt wirklich so) mit verschiedenen Fruchtsorten. Genug, um sich im Sommer durchzukosten. Challenge accepted.

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   3. Am Molo den Sonnenuntergang mit einem Glas Becher XY bestaunen

Nr. 3 lässt sich perfekt mit Nr. 1 & Nr. 2 vereinbaren. Ziel ist es einen Logenplatz am See zu ergattern und den Sonnenuntergang zu bestaunen. Zu zweit oder Freunden deiner Wahl. Inklusive Milchpilz Milch oder anderen Getränken, Hauptsache glaslos. Denn das ist seit einigen Jahren verboten, damit man wieder barfuß baden gehen kann. Als nicht-Bier-Trinkerin sag ich da nur: Selbstgemischtes in der PET-Flasche, yay!

Das Ganze hat was von großem Kino, man fühlt sich ans Meer versetzt, entspannte Menschen rundherum, die auch gekommen sind um zuzusehen, wie der große glühende Ball im Bodensee verschwindet.

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4. Die Sandplatten in der Bregenzer Ache bewundern

Die Sandplatten faszinieren mich seit ich sie das erste Mal gesehen habe. Sie sind 20 Millionen Jahre alt und wurden von einem Gletscher hierhergetragen und so spektakulär geformt. Nun hat sich die Bregenzer Ache darübergelegt und formt die Felsen weiter. Heute sind sie nicht nur ein Naturdenkmal, sondern werden bei niedrigem Wasserstand auch von Sonnenanbietern bevölkert … und von einer motivierten Fotografin, die versucht die faszinierenden Formationen, die Mutter Natur hervorbringt, einzufangen.

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   5. Durch die Rappenlochschlucht ins Alploch wandern

A pro pos Felsformationen. Nicht nur ist es in der Rappenlochschlucht schön kühl wenn andernorts sie Sonne runterbrennt, sie ist auch ein (geologisch) interessantes Ausflugsziel. Leider kenne ich sie nur in ihrem jetzigen Zustand nach dem Felssturz, nichts desto trotz ist sie faszinierend (leider deswegen, weil ich kein großer Fan von Höhen bin). Neuerdings geht man über neu installierte Steige weiter oben durch die Schlucht, die in einem kleinen See endet. Dahinter geht’s in die zweite Schlucht, die ich fast noch schöner finde: das Alploch. Ein Wort. Wunderbar. Diese begeht man von unten, so dass die Felsen noch majestätischer wirken.

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   6. Das „am Wochenmarkt einkaufen“-Erlebnis auskosten

Man könnte meinen, dass ganz Vorarlberg auf den Beinen ist, wenn samstags Markt ist. Will man sich ins Getümmel werfen ist man hier genau richtig. Wenn man frisches Obst & Gemüse, Blumen & Brot aus der Region nach Hause nehmen will, ebenso.

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   7. Aperol in sämtlichen Varianten testen (und WM-Lokale vermeiden)

Aperolbestellungen haben eine interessante Eigenheit, die mir bisher erst in Vorarlberg untergekommen ist. Man fragt tatsächlich, in welcher Version man das rote Gesöff am liebsten hätte. Mit Prosecco, mit Weißwein oder mit Soda. Sehr sympathisch. Und wenn man diesen dann auch noch in einer fußballfreien Umgebung trinkt, ist alles paletti (das ist gar nicht so leicht, denn fast alle Lokale hier haben Flatscreens, Leinwände o.ä. aufgestellt).

   7 (+1). Zeit mit Freunden (am Griller) verbringen

Warum (+1)? Ganz einfach, das kann man eigentlich überall. Da wir aber letztes Wochenende bei Freunden zu einer Grillerei eingeladen waren, konnten wir wieder mal die Zeit bei Freunden und alten & neuen Bekannten auskosten. War ja nicht so oft in letzter Zeit. Das Schicksal, wenn man neu ist.

 

Was sind eure Favourites?
Habt ein schönes Wochenende!

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– Julz

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9 Gedanken zu “7 (+1) Dinge, die man im Frühsommer in Vorarlberg unbedingt gemacht haben sollte

  1. + 2 … Vorarlberger Blogger Szene auschecken … ✔️ Check!

    Nett war’s gestern! Und jetzt hab ich mich auch bei dir n bissl umgesehen (hätt ich nicht tun sollen, denn jetzt hab ich Hunger 😉

    Liebe Grüße Catrin

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