[Sweet Saturday] Kaffeekuchen mit Zimtstreuseln

Gestern habe ich eine tolle Überraschung bekommen! D. ist des Feierabends mit einer riesigen Tasche nach Hause gekommen, die er mir mit den Worten „Alles Gute zum ersten Bloggeburtstag!“ in die Hand gedrückt hat. Nicht nur, dass ich mich über diese Geste riesig gefreut habe – wer rechnet denn schon damit, beschenkt zu werden? Auch der Inhalt war ziemlich genial! Streusel aller Art, Schoko- und Karamellwürfel, Dekor, Zuckerglasuren & Dingens für Zuckerschriften, Maronipüree, getrocknete Früchte, Backaromen von Rum bis Vanille. Ahh, wenn einem da nicht das Bäckerinnenherz übergeht ❤

Also Herbst- Winterbacken, dich erwartet so einiges (Neues!)

Zimt_Crumblekuchen

Ansonsten kann ich nur sagen, dass trotz all der Veränderungen im letzten Jahr mein Blog zu einer mich ständig begleitenden Konstante geworden ist. Zu bloggen bedeutet viel Zeit und Liebe hineinzustecken. Man verbringt viel Zeit damit, Kochbücher zur Inspiration zu wälzen, andere Blogs lefzend anzugucken und im Hinterkopf erste Ideen zu sammeln, was man will und wohin man damit will. Gut, das habe ich vor meinem Blog auch schon gemacht, aber jetzt halt viel intensiver und zielgerichteter.

Eine weitere Sache, die sich im letzten Jahr dank Blog verstärkt hat, ist Speisen zu fotografieren. Foodporn quasi. Manche finden es nervig, andere völlig normal. Ich zähle es inzwischen zu einer meiner verkorksten Eigenschaften, die mich liebenswert macht höhö ausmacht. Und dank Unmengen an Speicherplatz am Telefon geht das auch (Danke, C. für deine „Über“investition in Speicherplatz, ich beginne dies allmählich zu schätzen!)

Zimt_Crumblekuchen2

Inzwischen ist es auch zur Routine geworden, des abends/nächstens mit dem Laptop am Schoß auf der Couch zu sitzen um Ideen auf digitales Papier zu bringen, auszuformulieren und Postings vorzubereiten. Allzuoft mit der Erkenntnis, ich sollte es jetzt besser lassen, ich kann ja schon garnicht mehr gerade ausschauen. Eine Erkenntnis, die mich überraschenderweise fast immer etwas zu spät trifft (ah, ein bissl geht noch!) aber sowohl für mich als auch für euch als LeserInnen sicher nicht die schlechteste ist 😉

Bloggen bedeutet auch ständig zu lernen. Zu lernen, wie man einen Post verfasst, wie man fotografiert (puhh, wär ich gerne schon da, wo ich hinwill!), undundund. Und Rückschläge einzustecken. Sich in Erinnerung zu rufen, dass man bloggt, weil man es gerne macht. Und zwar den ganzen Prozess, bevor ich überhaupt beginne, den Post zu tippen. Und nicht, dass man zur Aufmerksamkeitsbitch mutiert, die nur mit X likes zufrieden ist. Sich in Erinnerung zu rufen, dass man den Blog nur dann anrühren soll, wenn man sich kreativ und offen fühlt, und nicht, weil man glaubt zu müssen (wobei das gilt ohnehin für vielve Bereiche des Lebens).

Bloggen bedeutet aber nicht nur viel Zeit und Liebe reinzustecken, sondern auch viel zurückzubekommen. Erstens ist man zumeist ein bisschen stolz auf das Ergebnis, auch wenn meine Erwartungen zumal nach wie vor viel zu hoch sind. Aber hey, ich versuche, an sie heranzukommen 😉

Daher möchte ich auch euch, liebe LeserInnen, danken, dass ihr immer wieder bei mir reinschaut und sogar Dinge nachbackt.

Es macht mich natürlich besonders stolz, wenn mir eure Erfahrungsberichte zu Ohren komme! Es zahlt sich schon aus, die Kuchen vorher auszutesten, schließlich will ich euch ja keinen Blödsinn vorstellen. Bleibt nur noch die Frage, wohin mit all dem Kuchen??

PS: Vergesst nicht, beim Gewinnspiel mitzumachen, bis 3.10. gehts noch! Mehr Info’s dazu >> hier <<!

Kaffeekuchen mit Zimtstreuseln


ergibt 4 Portionen
nach der Idee von YestoYum

Teig & Crumble
ingredients_150px120 g Mehl (Weizen- oder Dinkelmehl)
115 g Zucker
½ TL Salz
50 g kalte Butter, in Würfel geschnitten
½ TL Backpulver
¼ TL Natron
80 ml Milch
1 TL Vanilleextrakt
1 EL Kaffeesirup
2 EL brauner Zucker
1 TL Zimt

Backrohr auf 175°C vorheizen und eine kleine Kuchenform (oder 2 Tarteformen à 14cm) einfetten.swirl_150px

In einer mittelgroßen Schüssel Mehl, Zucker und Salz verrühren. Die in Würfel gehackte, noch kalte Butter dazugeben und ein paar Minuten mixen. Der Mischung ca. 6 Esslöffel entnehmen und in einer kleinen Schale beiseite stellen.

Nun das Backpulver, Natron, Milch, Ei und Vanilleexrakt nacheinander hinzufügen und ordentlich verrühren. Den Teig in die bereitgestellte(n) Form(en) geben.

Die kleine Schale hernehmen und den Kaffeesirup unterrühren. Braunen Zucker sowie Zimt dazugeben und verrühren bis krümelige Brösel entstehen. Ruhig auch ein bisschen mit den Fingern kneten, damit auch größere Krümel entstehen. Diese nun gleichmäßig über den Teig  verteilen.

In das Backrohr geben und ca. 25 Minuten backen oder bis die Krümel goldbraun sind. Stäbchenprobe machen. Da der Teig stark aufgeht, schadet es nicht, etwas Backpapier unterzulegen, falls etwas danebentropft.

Enjoy!

spacedude4

– Julz

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