5 +1 Dinge, die in keiner Küche fehlen sollten

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag 5 Dinge, von denen man nie genug kriegen kann, nennen. Gerade bei Kaffee muss ich aber sagen, das dies zumindest auf mich nicht zutrifft – die Dosis macht das Gift 😉 und sorgt bei übermäßigem Konsum für die Unterhaltung meiner Mitmenschen. Daher.

Vorlieben ändern sich, mit dem Alter, je nach Saison, und manchmal sogar je nach Wetter. Es gibt aber ein paar Dinge, die jederzeit meine Favoriten sind, Dauerbrenner quasi. Wer mich ein bisschen kennt, weiß was ich meine.

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No. 1 Mohn

Mohn ist meine absolute #1, und das schon seit vielen, vielen Jahren. Angefangen hat’s mit den frischen Mohnflesserln. Ja, Flesserln. Nicht Weckerln, Semmeln, Zöpfen, Striezeln. – Flesserln. Mit und ohne Salz. Als Frühstück mit Marmelade, auch wenn das nicht für jedermann ist und ich immer wieder schräge Blicke dabei ernte, egal. Als Jause mit Butter. Mmmm. Mohnflesser stammen ursprünglich angeblich aus Oberösterreich. Eh passend. Dies ist vermutlich auch die Erklärung dafür, dass man sie nur in Oberösterreich bei (fast) jedem Bäcker bekommt. Hier leider nicht. Darum hat mir meine liebe Schwester beim letzten OÖ-Besuch eine riesige Tasche als Grundausstattung mitgegeben. Großartig!

Es gibt auch genügend anderes Tolles, was man mit Mohn machen kann, Wohlfühlessen deluxe. Birnenkuchen beispielsweise, könnt ihr euch noch daran erinnern? Unglaublich eigentlich, dass ich hier noch nicht mehr Mohnrezepte vorgestellt habe.

No. 2 Zimt

Zimt ist meine #1,5. Wunderbar vielseitig in Pulverform, als Stange, im Kuchen, für Chai, im Punsch, zu Fleisch. Großartig, und nicht nur, weil es ein angeblich Blutzuckersenkend ist und den Fettverbrauch ankurbelt (in den Mengen??). Bei übermäßigen Konsum hingegen kann er sogar gesundheitsschädigend wirken. Kein Problem, immerhin lebe ich nicht in Dänemark, wo das Angebot an Zimtschnecken, Rollen, und was auch immer himmlisch ist. Wie mich mein Kopenhagen-Aufenthalt inspiriert hat, könnt ihr in einem meiner ersten Blogeinträge nachlesen.

No. 3 Zitronen

Zitronen gehen immer. Erfrischend im Sommer, Vitaminlieferanten im Winter. Und als Geschmacklieferant im Kuchen. Wie dieser, unser aktueller Favorit. Und dekorativ sind sie auch 🙂

Vor einigen Jahren habe ich beim UK-Besuch des lieben C. Lemon Curd kennen und lieben gelernt. Habe zweimal versucht, Curd selbst zu machen, bei Rezepte wurden leider ein Küchenfails. Deshalb gibt’s gekauften Curd, auch gut (und haltbar!). Von lieben Leuten von UK-Aufenthalten mitgenommen. Schade eigentlich, dass er bei uns hier keine Tradition hat.

No. 4 Lady Grey

Tee. Eigentlich Tee in fast allen Varianten, Früchte, Kräuter, Grün, Weiß. Schwarz mit Milch oder für den Chai. Kalt im Sommer. Tee ist eigentlich eine saisonbedingte Liebe. Ich habe bereits vor einigen Woche die Teesaison eröffnet. Und Tee läutet für mich gemeinsam mit Kürbissen den Herbst ein (ich sage jetzt nicht, dass bereits Kürbissaison ist). Wobei, inzwischen habe ich mich nicht nur damit abgefunden, sondern finde es auch toll!

Letztes Jahr habe ich Teepulver als Backzutat für mich entdeckt habe, und zwar ganz speziell Lady Grey Pulver. Es ist geschmacksintensiv aber nicht so herb wie Earl Grey, also perfekt. Alltime-Favorit sind meine Lady Grey Cookies mit Lemon Curd.

No. 5 Kaffee

Tja, Kaffee. Früher das Gesicht verzogen und kannenweise des Nächstens zu Semesterende vor Prüfungen reingeschüttet. War ja klar, dass dies kein guter Start war. Eine zweite Chance hat er als hellbeiges Gesöff mit Milchhäubchen bekommen. Für den Geschmack, nicht (nur) als Koffeinlieferant. Wir haben uns sogar soweit angenähert, dass ich in der mittäglichen Arbeitstradition sogar Espressi akzeptiert habe.

Großartig ist Kaffee auch in Kombination mit Kuchen. Nicht nur als schmückendes Beiwerk sondern als Zutat. Für den tollen Kürbiskuchen mit Kaffee-Glasur etwa (aber nur, weil gar nicht bald Herbst ist).

No. 5+1 Liebe und ein bisschen Geduld

Zu guter letzt: das gewisse Etwas. Warum selbstgemachtes einen Funken besser schmeckt als gekauftes (meistens)? Liebe. Warum ich mich über selbstgemachte Mitbringsel sogar noch ein bisschen mehr freue als über gekaufte, bzw. ich selbst gern handgemachtes mitbringe? Da hat jemand Liebe reingesteckt. Und: Geduld. Schließlich zählt nicht nur der Weg sondern auch das Ergebnis. Und das wird mit ein bisschen Geduld und Konezntration meist ein besser.

Ausserdem, was gibt es Netteres, als etwas mit Liebe zu machen, stolz auf das Ergebnis zu sein und jemandem damit eine Freude zu bereiten?

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– Julz

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