Pasta, Pasta! Apfel-Ricotta Ravioli mit frischen Kräutern

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Was man nicht tun sollte.
Sich ein Rezept ausdenken, zur Tat schreiten, in Bloggermanier viele Fotos machen, Pasta mit frischen Kräutern, etwas Butter/ oder angebratenen Speckwürfeln genießen. So weit so gut. Jetzt kommt der Teil, der nicht zur Nachahmung empfohlen ist. Das notierte Rezept verschlampen. Einige Zeit vergehen lassen, weil andere Sachen im Kopf herumspuken. Sich nicht mal mehr annähernd an das Rezept erinnern können, nur dass das Ergebnis wirklich fein war.

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Wenn man dann aber den PC aufräumt und zufällig auf das verloren geglaubte Rezept stößt, ist die Freude umso größer. Dieses habe ich offenbar in einem Motivationsschub gleich abgetippt und als „fertig“ im Hirn abgelegt. Soviel dazu.

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Was man dafür umso mehr tun sollte.
Kochen! Das Wochenende ist perfekt, um sich gemütlich hinter den Herd zu schwingen, Gemüse zu schnippeln, zu backen, ganz entspannt und ohne Zeitdruck. Herrlich!

Jetzt, wo es draußen noch eisig ist, die Sonne aber zum Fenster reinlacht. Die letzten Eintöpfe und überbackenen Dingens zu machen, bevor sie aus der Saison gehen. Der bevorstehende Frühling lädt gerade dazu ein, die Küche mit frischen Kräutern zu pimpen. Der Duft von frischem Rosmarin, Thymian, Majoran belebt die Sinne.

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Bleibt mir nur noch ein schönes Wochenende zu wünschen.

Apfel-Ricotta Ravioli


ergibt 2 Portionen
125 g Weizenmehl
125 g (Hart-)Weizengrieß
1 Eiingredients_150px
etwas Wasser

125 g Ricotta
1 Apfel, geraspelt
1 Prise Muskatnuss, gemahlen
1 TL Rosmarin, fein gehackt
Meersalz, Kräutersalz
Pfeffer

Mehl, Weizengrieß und das Ei mit dem Knethaken oder den Händen zu Krümeln verarbeiten. Kaltes Wasser löffelweise dazugeben, Krümel swirl_150px zu einem festen, glatten Teig verkneten. Eine Kugel formen und in Frischhaltefolie für mindestens eine Stunde kalt stellen.

Einen Apfel schälen und raspeln, einen kleinen Zweig Rosmarin fein hacken. In einer kleine Schale vermengen und mit den Gewürzen abschmecken. Beiseite stellen.

Den Teig portionsweise so lange durch die Nudelmaschine geben bis er glatt und geschmeidig ist. Nach dem Durchgang einmal falten, dann wiederholen. Der hat die richtige Konsistenz, wenn er die ersten vier bis fünf Male bricht, danach lässt er sich gut verarbeiten. Den Abstand der Walzen solange verringern, bis der Teig ca. 1,5-2 mm dick ist.

Falls ihr keine Nudelmaschine habt, den Teig wiederholt mit dem Nudelwalker bearbeiten. Gleichmäßig auswalken, wieder verkneten und diesen Vorgang 5-6 Mal wiederholen.

Enjoy!

– Julz

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5 Gedanken zu “Pasta, Pasta! Apfel-Ricotta Ravioli mit frischen Kräutern

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