[Julz on Tour] Schweizer Leckerli made in Basel

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Basel.
1 Stadt, 2 Stunden, 3 Länder.

Samstag, 06:00, der Wecker klingelt. Anstatt den Wecker eines verächtlichen Blickes zu strafen und sich voller Genugtuung wieder dem beinahe besinnungslosen Schlaf zu widmen, springt J. auf (na gut, „springen“ ist übertrieben, aber mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit für einen Nicht-Morgenmenschen), checkt Kamera, Akku, Tasche, Müsliriegel und Reisepass. Startklar!

Am äußeren westlichen Ende Österreichs eröffnen sich neue Ausflugsmöglichkeiten. Jetzt ist nicht mehr Budapest erreichbar (hach, Budapest), sondern die Schweiz, Deutschland, Norditalien. Sogar Frankreich!

Also hüpfen D. + J. in den Reisebus (wieder eine Metapher, die Motivation statt Gangart beschreiben soll), lehnen sich gemütlich zurück und lassen sich in besagten 2+ Stunden nach Basel kutschieren. Ab zur Foundation Beleyer (sehr sehenswert!) und mittags weiter in die Innenstadt.

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J. wäre nicht J., wenn sie sich nicht schon vorab schlau gemacht hätte (bei der Recherche nach lokalen Spezialitäten können Lapalien wie Wegbeschreibungen schon mal unter den Tisch fallen). Trifft sich gut, dass theoretisch gerade Fastenzeit herrscht, denn eine lokale Spezialität ist die „Faschtewaije“. Eh alles klar, oder? Nein? Also: die Fastenwähe. Noch immer Fragezeichen? Eine mit Kümmel bestreute Brezel. Früher traditionelle Fastenspeise, oder Fastenbrecher wenn mit Schinken oder ähnlichem gefüllt, heute das ganze Jahr über erhältlich.

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Für danach, Ostern, gibt es auch eine Besonderheit, den Basler Osterfladen. Bereits im Jahr 1426 urkundlich erwähnt und schon von Martin Luther besungen, ist der Osterfladen ein Stück Basler Geschichte. Im Kleinformat ist dieser bereits in der Fastenzeit erhältlich, am Ostersonntag gibt’s dann zur Feier des Tages den großen Osterfladen.

Ständig im Hinterkopf wurde besagter Minifladen kurz vorm Heimweg endlich gesichtet. Erstanden. Fotografiert. Verzehrt. Für lecker befunden (kein Wunder, die Basler Bäckerzunft hatte mehr als 500 Jahre Zeit, das Rezept zu perfektionieren und immer neue Varianten herzustellen.) Raus kam in diesem spezielle Falle eine Art Mürbteigküchlein mit einer Topfenfüllung und Rosinen, kaum merklich süß (siehe Foto rechts).

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Was noch gefunden wurde? Der Rhein, die Innenstadt, eine humanökologisches Department der hiesigen Uni (eeek!) unzählige Farräder (ja, Basel ist eine sehr beliebte Radstadt, trotz aller Hügeligkeit. Ja, das ist ein Wort, seit genau jetzt!), charmante Kunstinstallationen und das Flair einer Stadt. Tief einatmen und festhalten, das Großstadtflair! Und noch etwas: In der Schweiz gibt es Panettone das ganze Jahr über. In Scheiben, ganz frisch. Musste auch gleich einpackt werden, schließlich will J. länger davon zehren!

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20.00 Uhr, der Schlüssel dreht sich im Schloss, D. + J. fallen zufrieden auf die Couch. Erste Reüssierungen, erste Sichtung der Bilder. Zwei Wochen später der fertige Beitrag.

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Das war’s auch schon wieder. Ich werde mal darüber nachdenken, wohin die nächste Tour gehen könnte. Nur her mit den Empfehlungen 🙂

– Julz

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