{Sommerliebe} Himbeertarte mit Lemon Curd

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Hier sind sie wieder, die heiss geliebten Himbeeren. 

Frisch von den Sträuchern zupfbar, am Markt erstehbar. Ganz ohne schlechtem Gewissen, keine Gifte, kaum CO2, da ja direkt in der Umgebung geernet. Das ist schon nett,  solche Schätze quasi vor der Haustüre zu haben.

Und schmecken tun die!  Egal ob zum direkt aus der Schale Naschen oder für Kuchen & Co, ich bin jedenfalls dabei.

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Heute gibt es die Beeren in Kombination mit fein säuerlichem Lemon Curd – und Teigboden versteht sich. Ideal für den Sommer. Daher auch schon mehrfach in unterschiedlichen Varianten gebacken, etwa als versunkener Himbeerkuchen.  In 1 1/2 facher Menge für eine grosse Tarteform (28 cm) mit Himbeer-Blaubeer-Belag für’s Grillfest. Leider ohne Bild. Schlechtes Licht und eine zittrige Hand haben sogar die Smartphone-Kamera versagen lassen. Geschmeckt hat es trotzdem.

Weil ich aber bei diesem Gaumenschmaus rechtzeitig die Kamera zur Hand hatte, gibt es dieses Mal sogar ein paar Bilder mehr als sonst. Einfach so.
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Hiermit habe ich nun auch endlich die etwas unfreiwillige Bloggerpause unterbrochen. Da wollten noch einige arbeitstechnische Hindernisse abgebaut werden, bevor ich hierher zurückfand.

Und weil es eigentlich nicht mehr dazu zu sagen gibt, lass ich es auch wieder.

Vielleicht eines noch: yum!
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Himbeertarte mit Lemon Curd


ergibt 1 Kuchen à 24 cm oder 4 Mini-Tartes

185 g Dinkelmehl + 1 EL für die Form
1 TL Backpulver
160 g Zucker
1 Msp Salz
100 g pflanzliches Öl
1 TL geriebene Schale einer i behandelten Zitrone
3 Eier
110 g Milch

1/2 Glas Lemon Curd
1 Schälchen frische Himbeeren

+ etwas Butter für die Form

Das Backrohr auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Mehl und Backpulver in einer Schüssel verrühren, beiseite stellen.
Rohrohzucker, Salz, Öl und Vanille in einer großen Schüssel mischen, Eier nach und nach dazugeben und gründlich verrühren. Mehl und Milch abwechselnd löffelweise hinzugeben und weiter rühren, bis ein homogener Teig entsteht.

Kuchenform mit etwas Butter einfetten und das Mehl darauf verteilen. Teig in die Form füllen und glatt streichen. Kuchen für ca. 50-60 Minuten backen lassen bis dieser goldbraun ist, Stäbchenprobe machen.

Kuchen aus dem Rohr nehmen und in der Form vollständig auskühlen lassen. Lemon Curd mit einem Löffel gleichmässih auf der Tarte oder den Mini-Tartes verteilen. Himbeeren darauf verteilen, je nach Säuerlichkeit der Früchte mit etwas Staubzucker bestreuen. Fertig!

PS: Die Tarte ist im Kühlschrank 1-2 Zahe haltbar.

Enjoy!

– Julz

{Green Day Brunch} Avocado Deluxe Dip mit Maracuja

julzalicious_cakes_avocadomix4Wenn ich an meine liebsten Brunch-Erinnerungen in Wien zurückdenke, dann rangiert das MQ in meinen ganz persönlichen Top 3. Die Atmosphäre, das entspannte und gleichzeitig aufgeladene Schwirren der Umgebung, einfach das Gesamtpaket. Und eine foodiale Entdeckung, die ich dort gemacht habe und seither wohlwollend mit Brunch in Wien verbinde.

Heute stelle ich euch meine Erinnerung daran vor. – Wieso nur die Erinnerung? Weil das letzte reale Erlebnis mindestens 1,5 Jahre her ist und ich die Zutaten des Originals nur mittels penibler Erinnerungsverkostung dosieren konnte. An manches erinnert man sich erstaunlich gut, à la „Erinnerst du dich an den netten Abend, als wir das tolle Mohneis im Währinger Park gegessen haben?“  Hehe, na gut, dank dieser Fixierung Gabe war es jetzt auch nicht sooo schwer.
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Wenn ich es mir recht überlege, waren wir schon lange nicht mehr aus um einem späten Frühstück zu fröhnen. Urlaub ausgenommen. Momentan werden Wochenendbrunches eher von einer Tasse Kaffee, die barfuß am Balkongeländer lehnend geschlürft wird, abgeöst. Auf den Silberstreifen See blickend (ja, echt!), dann die Pflanzen inspizierend, ob sich schon eine neue Tomate gebildet hat, die Chili schön wächst und all die Kräuter gedeihen. Lieblingsbeschäftigung momentan.

Wie genießt ihr eure freien Morgenstunden?

Avocado Deluxe Dip mit Maracuja


ergibt etwa 1 Glas

1 reife Avocado
2-3 TL Saft einer frischen Zitrone
2 gehäufte EL griechischer Joghurt

Salz | Pfeffer zum Abschmecken

ca. 4 vollreife Maracujas
ca. 2 EL brauner Zucker

Die reife Avocado halbieren, den Kern entfernen. Die Frucht in einer kleinen Schale mit dem frischen Zitronensaft prürieren. Griechischen Joghurt unterheben und vorsichtig verrühren bis ein gleichmäßiger Dip entsteht. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Die vollreifen Maracujas halbieren, das Fruchtfleisch in eine kleine Schale Schüssel geben. Die Schale ordentlich ausputzen. Je nach Geschmack das Fruchtfleisch mit etwas braunem Zucker süssen.

Avodacotip in ein (oder mehrere kleine) Glas (Gläser) füllen, die Maracuja-Sauce darauf verteilen.

Enjoy!

PS: Schmeckt hervorragend mit frischem Brot, Radieschen und Kresse!

– Julz

{Feines für Zwischendurch} Fruchtige Vanillespitze

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Carpe Diem

 

Ach wie gut, dass es eine WordPress-App gibt, denn sonst würdet ihr diesen Beitrag heute eher nicht lesen können 😉

So wird der Blog einfach zur Sonnencreme und den kühlen Getränken in die Tasche gesteckt und zu dem Lieblings-Picknicksplätzchen unter dem Taschentuchbaum einfach mittgenommen.

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Hier ist zwar kein kühles Nass in der Nähe zum Reinspringen, dafür jede Menge Bäumerauschen, das fast als einziges die beschauliche Stille unterbricht. Ha!

Wenn ihr bei den Temperaturen dem Herd fernbleibt, habt ihr mein vollstes Verständnis. Falls der Wunsch nach etwas Süssem, das nicht allzu heftig doch überwiegt, habe ich was für euch: Vanilleplunder!

Nicht ganz selbstgemacht, aber auch sehr lecker und ein paar Stunden Teigvorbereitung & Verarbeitung habt ihr damit auch gleich gespart! Für anderes. Wandern gehn (indee!), picknicken oder was man im Sommer sonst noch alles wunderbar unternehmen kann!

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In diesem Sinne wünsche ich ein wunderbares, relaxtes und angenehmes Wochenende!

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Fruchtige Vanillespitze


ergibt etwa 6 Stück

1 Packung Plunderteig aus dem Kühlregal
1 Packung Vanillepudding-Pulver
2 EL brauner Zucker
400 ml Milch
Frische Früchte deiner Wahl

Den Vanillepudding mit 2 Löffeln braunem Zucker und etwas Milch anrühren. Die restliche Milch erhitzen und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Puddingpulver hinzugeben und eine Minute kräftig rühren. Pudding in eine Schale füllen und kühl stellen.

Das Backrohr auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Den Plunderteig etwa 15 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.
Teig ausrollen, in 6 gleich große Stücke (Rechtecke)schneiden.
Pudding gleichmäßig aufrühren, löffelweise auf den Teig aufbringen und eben bis zum Rand hin verstreichen. Die Teigstücke an zwei gegenüberliegenden Ecken nehmen und übereinander legen.
Vanillespitze für ca. 15 Minuten backen bis diese goldbraun sind. Aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen. Mit den frischen Früchten dekorieren.

Enjoy!

– Julz